ECOS, die Europäische Umweltpolitische Bürgerorganisation für Normung hat sich mit NORMAPME verbündet, um das Bewusstsein unter den nationalen Normungsinstitutionen im Hinblick auf den Mangel an Reife der aktuellen Version von ISO FDIS 14005, eine Norm für die phasenweise Implementierung von Umweltmanagementsystemen zu schärfen. (lesen Sie mehr darüber...)
Sowohl ECOS als auch NORMAPME haben sich klar gegen die aktuelle Version dieses Normenentwurfs ausgesprochen, welcher weder die Ziele des EC Mandats, noch das im „New Work Item Vorschlag Nr. 487a“ und im Rahmen des Dokuments festgesetzte Ziel erreicht, nämlich “einen Leitfaden für alle Organisationen, jedoch besonders für KMU, über die phasenweise (…) Implementierung (…) eines Umweltmanagementsystems” anzubieten.
NORMAPME und ECOS Unterstützen die Genehmigung des Textes in seiner momentanen Form nicht. Er ist so konzipiert, dass er den KMU ein klarer Leitfaden für die Umsetzung eines UMS in ihrem Unternehmen sein könnte. Darüber hinaus bietet der Text den KMU nur begrenzte Unterstützung bei der Reduzierung der Belastung und der Verbesserung der ökologischen Leistung. NORMAPME und ECOS sind der Ansicht, dass ISO FDIS 14005 nicht weiter in Richtung einer Genehmigung als ISO-Norm fortschreiten sollte.
Aus oben genannten Gründen haben NORMAPME und ECOS einen Brief an alle nationalen Mitglieder von ISO geschrieben, und diese dazu animiert, gegen die Annahme dieser Version des internationalen Normenentwurfes zu stimmen.
NORMAPME und ECOS finden, dass der Status des aktuellen ISO 14005 FDIS in Technische Anforderungen (TS) geändert werden sollte. Diese Option würde in diesem Stadium das ‚Testen’ und die Verbesserung des Dokuments ermöglichen, bevor zum Staus einer ISO Norm übergegangen wird, was stärker auf den Nutzen bezogen wäre und die Bedürfnisse der KMU besser berücksichtigt.
NORMAPME's Haltung gegenüber der aktuellen Version der Norm finden Sie unter folgendem LINK
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Rémi Orth - r.orth@normapme.com
Ziel dieser KMU-Beratungsstelle ist die Bereitstellung von freier und schneller Beratung und Informationen auf Anfrage, sowie die Empfehlung einer breiten Reihe web-basierter Schulungssoftware und Schulungsworkshops, um die Europäischen KMU im Bereich Normung zu unterstützen.
Der CEN-CLC KMU Zugangsbericht, welcher von der Erasmus Universität Amsterdam letzten Sommer erstellt wurde, ermittelte 58 Lösungen, wie KMU von den Normen profitieren können und darüber hinaus besser in den Normungsprozess eingebunden werden.
Es wurde eine E-Mail Adresse angelegt: sme@cencenelec.eu und es wurde eine Webseite erstellt: www.cen.eu/go/sme
NORMAPME begrüßt diese KMU-freundliche Initiative. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass die KMU-Beratungsstelle, um möglichst effektiv zu sein, in der Lage sein sollte, die KMU auf lokaler Ebene durch die Nationalen Normungsorganisationen (NSOs) in Zusammenarbeit mit nationalen KMU Berufsverbänden und Handelskammern, welche generell für die meisten KMU die „Erste Hilfe“-Kontaktpunkte sind, wenn es um geschäftliche Probleme geht, einschließlich um Themen im Zusammenhang mit Normung, zu erreichen.
Bei weiteren Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte per Telefon: +32-2 282 0530 oder per E-Mail: info@normapme.com an das NORMAPME Sekretariat.
Der endgültige Bericht des Expertenausschusses für die Überarbeitung des europäischen Normungssystems (EXPRESS), welcher am 24. Februar 2010 veröffentlicht wurde, ist das Ergebnis 12-monatiger Arbeit. Er stützt die Schlussfolgerung, dass, durch das Bauen auf aktuelle Ausgestaltungen, das europäische Normungssystem (ENS) die beträchtlichen Herausforderungen für die europäische Normung, welche bis 2020 und weiter vor uns liegen, erfüllen kann. (lesen Sie mehr darüber...)
Konkret enthalten diese Herausforderungen die Entwicklung und Konvergenz von Technologien, die Entwicklung des Dienstleistungssektors, welcher ein Schlüsselantriebsfaktor für Innovation werden soll, die Verbesserung von Produktsicherheit und Gemeinwohl für die Bürger, sowie die Herausforderungen des Klimawandels und des Energiemanagements.
Der EXPRESS Ausschuss hat 10 Schlüsselempfehlungen formuliert, um die Relevanz der europäischen Normung sicherzustellen und untersuchte, wie die Stärken des europäischen Normungssystems ausgebaut werden könnten.
Deshalb sollte das ENS zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Europäischen Normungsorganisationen, Foren, Konsortien und wichtigsten Interessensvertretern, wie z.B. KMU, großer Unternehmen, gesellschaftlicher Vertreter und Entscheidungsträger tendieren, welche alle mit einem effektiven, effizienten und koordinierten Normungssystem befasst sein werden. Solch ein System würde sowohl die gesellschaftlichen, als auch die ökonomischen Bedürfnisse Europas unterstützen, und würde darüber hinaus dessen Innovation, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit auf der Welt sichern. Des Weiteren empfiehlt der Bericht, die Zugänglichkeit der Informationen über Normen und die Teilnahme der KMU an der Normungsarbeit zu verbessern. Es ist auch grundlegend, die Ausweitung des neuen Rechtsrahmens zu fördern und die Vorteile und den Bedarf an Normung durch das Bildungssystem erneut zu gliedern. Schließlich animiert der Bericht die Normenverfasser sich um eine Verbesserung der Involvierung von Forschern und Innovatoren in den Normungsbereich zu bemühen.
Weitere Informationen bezüglich des Inhalts des EXPRESS Berichts finden Sie unter folgendem LINK
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie beim NORMAPME Sekretariat über Tel.: +32-2 282 0530 oder E-Mail: info@normapme.com
CEN und CENELEC haben im Februar 2010 eine neue KMU Arbeitsgruppe gegründet, um die Maßnahmen, welche den Zugang der KMU zum europäischen Normungssystem verbessern soll, zu identifizieren, umzusetzen und zu überwachen. (lesen Sie mehr darüber...)
Der Zugangsbericht von CEN-CLC KMU, welcher letzten Sommer von der Erasmus Universität Amsterdam entworfen wurde, zeigte 58 Lösungen auf, um den KMU zu ermöglichen, von Normen zu profitieren und besser in die Normungsprozesse involviert zu sein.
NORMAPME wurde nun für diese 3 Lösungen (Nr. 18, 19 und 35) zum “Champion” ernannt. Die für spezifische Lösungen verantwortlichen Champions sollen die relevanten Empfehlungen prüfen und einen operativen Plan, sowie einen Zeitrahmen für deren mögliche Umsetzung vorbereiten.
Direktor Gourtsoyannis vertritt NORMAPME in dieser KMU Arbeitsgruppe. Unser Engagement besteht darin, sicherzustellen, dass die von den KMU Verbänden als vorrangig befundenen Maßnahmen ordnungsgemäß und effektiv umgesetzt werden. Die nächste Sitzung der KMU Arbeitsgruppe ist für den 12. Mai 2010 geplant.
Weitere Informationen bezüglich des Inhalts des KMU Zugangsberichts finden Sie unter folgendem LINK
Bei weiteren Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an das NORMAPME Sekretariat über +32-2 282 0530 oder per E-Mail: info@normapme.com
Bei ihrer Rede am 15. Oktober in Brüssel unterstützte Kommissarin Kroes energisch die Idee einer “obligatorischen ex ante Bekanntgabe” des Anteils von Rechten an geistigem Eigentum (IPRs) an Normen.(lesen Sie mehr darüber...)
Die Europäische Kommissarin für Wettbewerbspolitik warte Ihr Publikum vor den Gefahren von “Patent Hinterhalt”, “wenn ein Unternehmen, welches am Normenprozess teilnimmt die Tatsache verdeckt, dass es grundlegende Eigentumsrechte an der zu entwickelnden Norm innehat, und solche Eigentumsrechte direkt nachdem man sich über die Norm geeinigt hat und andere Unternehmen an deren Nutzung „gebunden“ sind, geltend macht. Frau Kroes nahm eine starke Haltung zugunsten der ex ante Bekanntgabe von maximalen Honorargebühren von Eigentumsrechten bei Normen an:
"Ich sehe keinen wesentlichen Grund, warum solch ein Mechanismus mit den Wettbewerbsregelungen in Konflikt geraten sollte, außer er wäre eine Art Vorwand für ein Kartell."
Dies ist eine irgendwie revolutionäre Vorstellung für die Behandlung der Eigentumsrechte bei der Normung. Solch eine Vorstellung wurde offen von NOMRAPME unterstützt, welche:
1) erreicht hat, dass “ex ante” mit ins Weißbuch der EU-Kommission über Modernisierung der IKT-Normung aufgenommen wurde,
2) sich für “ex ante” in der EXPRESS Gruppe zum Zweck der Revision des Normungssystems einsetzt.
Frau Kroes betonte darüber hinaus, dass die EU-Kommission eine deutliche Veränderung bei der Einstellung von Microsoft im Hinblick auf Kompatibilität erreicht hat, was wir ebenso als einen Erfolg von PIN-SME bestätigen, welche im Kartellfall gegen Microsoft in Unterstützung der Stellung der EU-Kommission eingeschritten ist.
Die vollständige Rede von Frau Kroes finden Sie HIER
EIM hat den endgültigen Bericht über den Zugang zu Normung fertig gestellt, welcher nun öffentlich über folgenden Link zugänglich ist: klicken Sie bitte HIER(mehr darüber...).
Im Jahr 2004 hat die Europäische Kommission Empfehlungen für die Verbesserung des europäischen Normungssystems formuliert – COM(2004) 674. Anschließend wurde eine Studie über den Zugang zu Normung von allen Teilnehmern (inklusive KMU) gestartet. Diese Studie wurde von EIM durchgeführt, ein Auftragnehmer, der von der Europäischen Kommission ernannt wurde.
Nachdem die NSOs, ESOs und Mitgliedstaaten befragt wurden, entwarf EIM einen Fragebogen, welcher Fragen über die Teilnahme der KMU in technischen Komitees auf nationaler und europäischer Ebene, wie auch den Erwerb und die Übernahme von Normen durch die Unternehmen beinhaltete. Der Fragebogen wurde anschließend Teilnehmern aus 12 Mitgliedstaaten vorgelegt (Tschechien, Spanien, Schweden, Zypern, Estland, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Deutschland, Italien, Niederlande, Polen).
NORMAPME trug aktiv zum Entwurf des Fragebogens bei, um diesen so maßgeblich und einfach wie möglich zu halten, und fügte die eigenen Mitglieder der Teilnehmerliste, die von EIM befragt werden sollten, hinzu. Es war auch eine Internetversion der Umfrage öffentlich zugänglich; sie war für alle zugänglich und wurde als gutes Mittel betrachtet, um die Sichtweise der KMU darzustellen.
NORMAPME war während der Präsentation des endgültigen Berichtes von EIM während des letzten Leitkomitees der Europäischen Kommission am 3. Februar 2009 zugegen. NORMAPME diskutierte aktiv mit den Teilnehmern über die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie. NORMAPME bestand auf die Wichtigkeit, eine einheitliches Verfahren für die Anmeldung der Teilnahme zur Normung in allen nationalen Normungsorganisationen zu haben. NORMAPME bestand auch auf die Notwendigkeit, beschlossenen Definitionen zu den verschiedenen Teilnehmerkategorien zuzustimmen, und empfiehlt, dass Individuen, welche an Sitzungen teilnehmen, genau angeben, welche Organisationen oder Interessen sie vertreten.
NORMAPME begrüßte, dass DG ENTR/E.3 betonte, dass NORMAPME auf europäischer Ebene einschreiten muss, da die Stellung der KMU durch das System der nationalen Delegationen manchmal abgeschwächt ist.
Der endgültige Bericht wurde nun herausgegeben und veröffentlicht. Zusätzlich ist hier eine kurze Präsentation über die wichtigsten Ergebnisse erhältlich HIER
Die Gruppe entschloss sich, die “Rotterdam School of Management” zu beauftragen, eine Studie über den Wert von Normung und Normen für KMU durchzuführen, und deren finanzielle Auswirkungen zu reduzieren. Das Projekt betraf Europäische Normen (einschließlich ihrer Entwicklung) und Normung, und setzte diese in Beziehung zu den Unternehmenszielen der KMU.
Der Auftragnehmer und seine Mitarbeiter entwickelten einen Satz von 58 Lösungen: erstens, damit ein größerer Nutzen aus den Normen gezogen werden kann; zweitens, um einen größeren Nutzen aus der Mitwirkung am Normungsprozess zu ziehen, und drittens allgemeine Lösungen, um diese Ziele zu vereinfachen.
Eine Umfrage unter Nationalen Normungsgremien (NSBs) und Berufsverbänden zeigte, dass fast alle Lösungsvorschläge unterstützt werden. Viele der Lösungsvorschläge sind bereits in zahlreichen NSBs etabliert. Die KMU-Organisationen waren sehr aktiv und haben wesentlich zu dieser Studie beigetragen: 16 Personen aus KMU-Verbänden, die von NORMAPME kontaktiert wurden, beantworteten die Umfrage, welche von Herrn Prof. De Vries an unser Sekretariat weitergeleitet wurde. Einige dieser Verbände trugen zu dieser Studie durch Beispiele bewährter Methoden bei (Confartigianato, IFD, und ECAP). Laut Bericht können KMU den folgenden Hindernissen begegnen, wenn sie von der Mitwirkung im Normungsprozess profitieren möchten:
- Bewusstsein über Normen;
- Bewusstsein über die Bedeutung der Normen für das eigene Unternehmen der KMU;
- Rückverfolgung der Normen;
- Erhalten der Normen;
- Verstehen der Normen;
- Implementierung der Normen;
- Evaluierung der Umsetzung von Normen.
Im Hinblick auf den Inhalt der I Bericht betonten Empfehlungen fanden wir folgende Probleme:
1) Teilnahme und Reaktionsfreudigkeit von reinen KMU-Organisationen, die den Fragebogen beantworteten stellen weniger als 20% der Teilnehmer dar. Auch die Berufsverbände, die sowohl große Unternehmen als auch KMU vertreten, bilden weniger als 20% der Teilnehmer.
2) Unterschiedliche Prioritätenrangfolge zwischen gemischten Berufsverbänden und reinen KMU-Organisationen. Wir haben beobachtet, dass es zwischen reinen KMU-Organisationen und gemischten Berufsverbänden viele Unterschiede gab, was die Auffassung von Prioritäten betrifft.
3) Unterschiede zwischen reinen KMU-Prioritäten und der Gesamtklassifizierung. Wir verstehen, dass es aufgrund der Antwortrate der reinen KMU-Verbände (welche viel geringer war, als die der NSBs), viele Unterschiede zwischen der Gesamtklassifizierung von Prioritäten und der Prioritäten, welche durch das Feedback der KMU-Verbände zustande kamen gibt.
NORMAPME hat einige Empfehlungen zu den Ergebnissen dieser Studie herausgegeben, welche Sie hierfinden
Der Schlussbericht ist noch nicht öffentlich erhältlich. Es wurde jedoch eine Broschüre herausgegeben, welche die wichtigsten Punkte dieses Berichts zusammenfasst. Sie finden diese hier
Ein Vorschlag für die neue Bauprodukte-Verordnung
Zur Verbesserung des Binnenmarktes für Bauprodukte hat die Europäische Kommission am 26. Mai vorgeschlagen, die Bauprodukte-Richtlinie (89/106/EWG) durch eine neue Verordnung zu ersetzen.Lesen Sie die Pressemitteilung und den gesamten Text des Vorschlags.
Enterprise Europe Network
Am 7. Februar 2007 hat Günter Verheugen, der Vizepräsident der Europäischen Union, ein neues leistungsfähiges Netzwerk für Unternehmen vorgestellt.
Schlagzeilen
Kalender
Verwaltungsratssitzungen und Hauptversammlung von NORMAPME, UEAPME, CEN und CENELEC