| Eine der wichtigen Rollen der KMU im europäischen Lebensmittelgeschäft ist deren großes Angebot an kultureller Vielfalt in Europa. Diese Lebensmittelvielfalt wird größtenteils von 99% der kleinen Lebensmittelunternehmen bereitgestellt. Sie sind mit einem steigenden Niveau an Einschränkungen in ihrer Betriebsart konfrontiert. Eine Reihe Probleme mit öffentlicher Gesundheit hat in der Vergangenheit, meistens bei den großen Industrien, zu Regelungen und Normen allgemeiner Anwendung geführt. Wir müssen diese Regelungen von der Größe abhängig machen, sodass sie für ein durchschnittliches Lebensmittelunternehmen brauchbar sind. |
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In der Normung sind wir in technischen Komitees aktiv, welche sich mit Maschinen befassen, welche in der Lebensmittelbranche verwendet werden. Da viele Anforderungen in diesem Bereich gesetzlich geregelt sind, sind wir auch in der UEAPME Food Gruppe präsent, welche sich mit der europäischen Gesetzgebung für Lebensmittel beschäftigt. Einer der Hauptinteressen dieser Gruppe ist derzeitig die Regelung über die Bestimmung für Lebensmittelinformationen für die Konsumenten (z.B. Auszeichnungserfordernisse).
Unser Experte Herr Bob Salmon ist in drei CEN TCs präsent.
CEN TC 153
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TC 153 hat zehn Arbeitsgruppen, welche sich mit Bäckermaschinen WG1, Fleischverarbeitungsmaschinen wie Sägen, Fleischwölfen und Mixern WG2, Scheibenschneidern WG3, Catering Ausrüstung WG4, Zentrifugen WG5, Teigverarbeitungsmaschinen WG7, große Milchkühler WG8, Fischverarbeitung WG11, Sicherheit WG12 und Hygiene WG13 beschäftigen. |
Die Maschinenrichtlinie erforderte die Revision der meisten Normen in diesem TC. Sie hat das Konzept der Risikobewertung eingeführt, um viele Faktoren, inklusive Betriebserschöpfung und unerlaubter Nutzen zu berücksichtigen. Es wird geschätzt, dass etwa 600 Normen zu überarbeiten sind. Da dies ein etwas mühsamer Prozess ist, scheint es im Bezug auf die verrichtung dieser Arbeit, eine Zurückhaltung unter den Industrieexperten zu geben.
Man sollte betonen, dass all diese Normen für Handels- und Industriemaschinen erstellt wurden, dies bedeutet, dass kleine Produzenten / Nutzer, welche sich für innerbetriebliche Maschinen entscheiden, nicht von den Normen abgedeckt wären. Deshalb ist es auch notwendig, die Konsequenzen dieser Situation zu untersuchen, da viele kleine Lebensmittelbetriebe dazu tendieren, innerbetriebliche Maschinen für ihre Geschäfte zu nutzen.
Außerdem müssen die Arbeitsgruppen beachten, dass es für die KMU passender wäre, multifunktionale Maschinen zu nutzen, welche Gegenstand vieler verschiedener Produktnormen sein könnten. Das Problem taucht auf, wo die Hauptantriebsmaschine von einem Hersteller gefertigt wurde, und die Anbauteile von einem anderen. Dieser Punkt befindet sich in der Diskussion.
Des Weiteren versucht der Experte von NORMAPME sicherzustellen, dass die Maschinen, die eine CE-Kennzeichnung aufgrund von Konformität mit einer gegebenen Norm erhalten, nicht nur sicher für den Betreiber sein, sondern auch ein sicheres Produkt herstellen würden.
CEN TC 146
Der Hauptarbeitspunkt von TC 146 WG 1 ist die Revision von EN 415-2 Sicherheit von Verpackungsmaschinen. Vorgeformte starre Kontainer Verpackungsmaschinen. Der NORMAPME Experte versucht, diese Norm zu vereinfachen, indem er eine Verringerung von normativen Referenzen und detaillierte Formulierungsrevisionen vorschlägt, was sicherstellen würde, dass die richtigen Formulierungen benutzt würden, um die revidierte Norm dem Durchschnittsleser verständlich zu machen.
CEN TC 182
Die Arbeit von TC 182 ist eher technisch und es gibt nicht sehr viele Punkte, welche die KMU betreffen. Trotzdem hat unser Experte es geschafft, zu intervenieren. Ein neuer Normenentwurf forderte, dass jedes Kühlsystem – welches in der Fabrik nicht mit Gas gefüllt ist – nur von jemandem angepasst werden darf, der ein Kompetenzzertifikat besitzt. Die meisten kleinen Metzger und Einzelhändler werden Kühlsysteme für ihre Kühlräume haben. Für sie wäre es
unvernünftig , nicht in der Lage zu sein, ihre Anlage an oder auszuschalten oder die Temperatur zu regeln, ohne einen Experten zu rufen. Glücklicher Weise wurde dieser Punkt anerkannt und die Norm wurde entsprechend geändert.
Es ist schwer, jeden Nutzen welcher in den letzten Jahren für die KMU Branche erreicht wurde zu quantifizieren. Dinge wie die Höhe der Fülltrichter auf Teigmischern, welche ausschliesslich für mechanische Füllung gedacht waren, mussten geändert werden, um den Handwerksbäckereien zu erlauben, sie per Hand zu füllen. Sicherheitssysteme, welche in großen Unternehmen akzeptabel sein könnten, könnten so unpassend sein, dass sie in ein kleines Unternehmen verlegt werden, und so die Angestellten inakzeptablen Risiken aussetzen. Des Weiteren schafften wir es auch, die Initiative von CEN BT TF 158 zu stoppen, um eine Norm für Getränkeautomaten zu machen (siehe unsere Stellungnahme über dieses Thema). Nebenbei haben wir ISO 22000 a eine detailierte Sammlung von Änderungen vorgelegt, eine Norm für Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit. Einige, jedoch nicht genug, Änderungen wurden in die ensgültige Version aufgenommen, und daher haben wir uns entschieden, dass immernoch ein wesentlich vereinfachtes Konzept benötigt wird.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Maciej Grzeszczyk an m.grzeszczyk@normapme.com
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