NORMAPME nimmt auf internationaler und europäischer Ebene Einfluss auf den Normungsprozess und dies mit Hilfe der Mitgliedschaft in ISO, CEN, CENELEC & ETSI und durch die Anerkennung der KMU Vertretung bei der Europäischen Kommission.
Wir werden in regelmäßigen Abständen von der EU Kommission über Themen wie Europäische Normung und Konformitätspolitik befragt. In diesem Zusammenhang veröffentlicht NORMAPME Stellungnahmen, wie z.B. zum Thema gemäßigte Vorgehensweise. Ebenfalls können wir auf vorgeschlagene Mandate, wenn wir über diese rechtzeitig informiert werden, Einfluss nehmen. Zusätzlich nehmen wir an Ausschüssen über Sektorpolitik teil. Dadurch können wir auf europäische Sektorpolitik wirksam Einfluss nehmen.
Bezüglich der europäischen Normungsinstitute ermöglichen unsere weitreichenden Beziehungen unterschiedliche Einflussmöglichkeiten.
NORMAPME ist assoziiertes Mitglied bei CEN, und wird als Beobachter zu der Hauptversammlung und den Verwaltungsratssitzungen eingeladen. Zusätzlich nehmen wir an Sitzungen des technischen Büros teil, das die CEN Strategien in der Normung festlegt.
Bei CENELEC trägt NORMAPME den Titel einer mitarbeitenden Organisation. Wir nehmen regelmäßig an Sitzungen der Hauptversammlung und des Verwaltungsrates als Beobachter teil. Zusätzlich werden wir zu Sitzungen des technischen Ausschusses eingeladen.
Schließlich sind wir Vollmitglied bei ETSI. Dadurch können wir an allen ETSI Aktivitäten mitarbeiten und haben das Recht mit abzustimmen. Wir geben Informationen für den Europäischen Telekommunikationsbereich durch unsere Teilnahme in den Sitzungen von Hauptversammlung und Verwaltungsrat. Ein NORMAPME Mitarbeiter wurde im Jahr 2005 zu dem ETSI Verwaltungsrat für drei Jahre gewählt.
OBEN
Aktuelle politische Kampagnen
Das europäische Gesetz ist die Basis für die Normungsaktivitäten und das Funktionieren der KMU. Deshalb unterbreiten wir unsere Änderungsvorschläge bezüglich der Entwürfe der neuen und revidierten Gesetzesakte, welche die Normung, Zertifizierung oder das Produktmarketing betreffen könnten. Diese Aktivität erfordert eine konstante Kommunikation mit unseren Mitgliedern sowie der Europäischen Kommission, dem Parlament und dem Rat. Momentan sind wir in die Gesetzgebung der folgenden Bereiche involviert:
Der erste Schritt dieser Initiative ist es, einen allgemeinen Leitfaden für die Bedürfnisse der KMU im Bereich Normung zu entwickeln. Der Leitfaden wird dabei helfen, den Normenverfassern eine Vorstellung über die Realität der KMU zu geben, und wird die Entwicklung von einfacheren, praktischeren und verständlichen europäischen Normen fördern. NORMAPME hat entschieden, dieses Dokument in CEN BT/WG zu verfassen, damit der Leitfaden unter den Normenverfassern mehr Anerkennung erfährt.
Der Vorschlag für den Leitfaden wurde von den CEN-Mitgliedern im August 2008 angenommen und NORMAPME wurde das erste ordentliche Mitglied bei CEN, welches das Amt des Sekretärs bekleiden und das Recht der Einberufung der CEN Arbeitsgruppe innehaben sollte. Im Oktober beschloss auch CENELEC, in das Projekt mit einzusteigen, sodass der Leitfaden eine gemeinsame Veröffentlichung von CEN und CENELEC werden sollte.
Die erste Sitzung von CEN/CLC/BT/WG 208 fand am 19. November 2008 in den Geschäftsräumen von NORMAPME statt. Über 30 Teilnehmer waren hier anwesend, was auf eine hohe Bedeutung des Themas hinweist. Der ursprüngliche Vorschlag wurde im Detail diskutiert und in den darauffolgenden Wochen präsentierte NORMAPME den Mitgliedern der Gruppe den ersten Arbeitsentwurf (WD1) des Leitfadens um ihn zu kommentieren. Die abschließende Sitzung fand in den letzten Monaten des Jahres 2009 statt, und alle Kommentare gingen bis zum ersten Quartal 2010 ein. Die konsolidierte Version des Leitfadens wird zur Abstimmung auf CEN und CENELEC Ebene ab April 2010 ausgegeben.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Karine Iffour
OBEN
Beendete Kampagnen
| Der gesamte Spielwarenmarkt wird 2002 auf 17,3 Milliarden Euro zu Verkaufspreisen geschätzt, dessen gesamte Importe sich auf über 9 Milliarden Euro belaufen. Die europäische Spielwarenindustrie beschäftigt über 100.000 Mitarbeiter direkt, und es gibt über 2.000 Unternehmen, die im Spielwaren / Spielsektor tätig sind. Die meisten sind kleine und mittlere Unternehmen. Einige der europäischen Regionen, in welchen Spielwarenunternehmen konzentriert sind, sind der Jura in Frankreich, die Provinz Alicante in Spanien, und der Schwazwald in Deutschland. Es gibt auch in einigen Regionen der Kandidatenländer für die EU-Erweiterung Spielwarenindustrien. |
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Obwohl die Revision der Spielwarenrichtlinie in Vorbereitung war, wurde der Prozess beschleunigt, indem man den Fällen von Mattel aus dem Sommer 2007 folgte, und die Kommunikation des Europäischen Parlaments drängte die Europäische Kommission, diese Richtlinie zu revidieren.
Der Vorschlag von Kommission richtet sich an eine große Reihe Angelegenheiten, um die vorhandenen Regelungen für den Abatz von Spielzeug zu verbessern, welche in der EU produziert, bzw. in die EU transportiert werden. Er wird insbesondere:
Herstellerfragen :
- Den Gebrauch von chemischen Substanzen verbieten, welche anfällig sind, Krebs zu verursachen, so genannte CMR (krebserregend, erbgutschädigend oder giftig für die Reproduktion) Substanzen;
- Die erlaubten Grenzen bestimmter gefährlicher chemischer Substanzen wie Blei oder Quecksilber reduzieren;
- Allergie verursachende Düfte verbieten;
- Die Regelungen verstärken, um Unfälle wegen Kleinteilen in Spielzeugen zu verhindern;
Fragen zum Marketing des Produktes :
- Die Spielzeughersteller verpflichten, angemessene Warnungen herauszugeben, um die Unfallverhütung zu verbessern. Auch die Kommission wird weiter bezüglich detaillierter Richtlinien über Warnungen tätig sein;
- Verbotene Spielzeuge, die fest mit einem Lebensmittelprodukt im Moment des Verzehrs verbunden sind, und welche erfordern, dass die Speise verzehrt wird, bevor das Spielzeug zugänglich ist;
- Die Verantwortung des Importeurs verstärken, um zu versichern, dass die Spielzeuge, die in die EU importiert werden, sicher sind;
- Tests der Spielsachen durch unabhängige Labore planen, wo bisher keine Normen für Spielsachen existieren (z.B. für Spielsachen mit Magneten).
- Die Spielzeughersteller auffordern, verständliche technische Informationen für alle ihre Spielsachen erstellen, um den Marktüberwachungsbehörden zu ermöglichen, das Design und die Verarbeitung des Spielzeugs zu prüfen;
- Die Sichtbarkeit der CE-Kennzeichnung auf dem Spielzeug verbessern;
Fragen der Marktüberwachung :
- Die Mitgliedsstaaten verpflichten, die Marktüberwachung und die Kontrolle am Platz und an den EU-Grenzen zu verstärken;
- Die Mitgliedsstaaten verpflichten, Strafen festzusetzen und aufzuerlegen, falls die Spielzeughersteller/Importeure ihre Produkte nicht konform mit den Sicherheitsanforderungen der Richtlinie herstellen.
Am 18. Dezember 2008 hat das EP die neue Richtlinie über die Sicherheit von Spielzeug verabschiedet. Parlaments- und Ratsvertreter konnten sich zuvor auf einen Kompromiss einigen. Die Richtlinie muss in zwei Jahren angewendet werden und sieht strengere Sicherheitsauflagen bei der Herstellung von Kinderspielzeug vor. Die Sicherheitsanforderungen betreffen etwa enthaltene chemische Stoffe, physikalische und mechanische Eigenschaften, Entzündbarkeit sowie elektrische Eigenschaften.
OBEN
Ende 2007 präsentierte die Europäische Kommission das Paket über elektronische Kommunikation, welches fünf Richtlinien änderte sowie eine Entscheidung gegenüber dem Europäischen Parlament und dem Rat. In Anbetracht der entscheidenden und zunehmenden Wichtigkeit der elektronischen Kommunikation für KMU bei ihren täglichen Geschäften, erstellte NORMAPME zusammen mit PIN-SME einen Entwurf für eine Stellungnehme und einen Entwurf für einen Änderungsvorschlag für das Paket.
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die meisten unserer Änderungen in dem Text, der angenommen wurde, akzeptiert wurden. Dies verleiht den Nutzern in kleinen Unternehmen mehr Schutz gegenüber Netzwerkbetreibern und Herstellern und versichert eine vernünftig gute Servicequalität wie auch Kompatibilität ungeachtet der genutzten Technologie.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Karine Iffour OBEN
- Produktmarketing (Neues Konzept)
Nach der Teilnehmerkonsultierung, an der NORMAPME teilnahm, präsentierte die Europäische Kommission im Februar 2007 dem Europäischen Parlament (EP) und dem Rat folgende Vorschläge in Bezug auf die Marktprinzipien der Produkte (inklusive CE Kennzeichnung) in Europa:
Diese Vorschläge wurden zuerst vom IMCO Komitee im EP behandelt. Während des Prozesses, welcher durch die Abstimmung über die Berichte von Herrn Brie und Frau Shaldemose endete, hat NORMAPME verschiedene Mitglieder des EP getroffen, um Anliegen der KMU anzusprechen. Inzwischen hat sich auch der Rat mit den Vorschlägen beschäftigt. Daher hat NORMAPME mit der Unterstützung der Aktionen unserer Mitglieder auf nationaler Ebene nationale Vertretungen kontaktiert.
NORMAPME begrüßte die Abstimmung von der “Güterpaket” auf der Plenarsitzung des Parlaments in Straßburg am 21.02.08.
Lesen Sie den gesamten Text der verabschiedeten Dokumenten:
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