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KMU Befragung

NORMAPME hat zum Ziel, alle europäischen KMU zu vertreten. Um also deren Anliegen zur Sprache zu bringen, führen wir Konsultationen über Themen bezüglich allgemeiner Normungspolitik oder sektoraler Angelegenheiten durch.

Vor jeglicher Veröffentlichung einer offiziellen Stellungnahme über Probleme, welche die Interessen der Mitglieder oder KMU betreffen könnten, führt NORMAPME eine breite Befragung durch. Für gewöhnlich wird sie in Form eines Rundschreibens durchgeführt, welches den NORMAPME und UEAPME Mitgliedern, sowie den Experten, welche mit NORMAPME bezüglich bestimmter Fragen zusammenarbeiten, zugeschickt. Außerdem stehen die Informationen auf der Internetseite, also können alle KMU-Vertreter ihre Meinung vorbringen.

Bei der Vorbereitung von NORMAPME Stellungnahmen im Namen der KMU, arbeiten wir auch mit einer breiten Palette anderer Organisationen zusammen, die KMU repräsentieren, wie z.B. FIEC, CEPMC, CECIMO und ORGALIME, und tauschen Informationen mit ihnen aus. NORMAPME wird weiterhin deren Sichtweise bei wichtigen Fragen in Betracht ziehen. Der neueste Partner für Befragung ist HOTREC – eine Organisation, mit der wir Informationen austauschen, und mit der wir auf Gebieten wie Normung im Tourismus auf ISO Ebene zusammenarbeiten.

Außerdem nehmen wir an Experten Arbeitsgruppen unter UEAPME Aufsicht teil, welche alle zwei Monate in Brüssel eine Sitzung haben. Die Foren ermöglichen uns direkten Kontakt und Feedback von Experten in bestimmten Bereichen, wie zum Beispiel Lebensmittel, Bauen oder Umwelt.

Außerdem sind wir für jedes Feedback der KMU Gemeinschaft offen, bezüglich der Angelegenheiten, welche von unserer Arbeit abgedeckt sind, wie auch diejenigen, die nicht im Zentrum unserer Aktivitäten stehen. Je mehr Kommentare der KMU Vertreter, desto stärker kann unsere Stimme gegenüber den Politikern sein. Es ist von extremer Wichtigkeit, dass KMU aktiv ihre Sichtweisen und Vorschläge zum Ausdruck bringen, da dies uns ermöglicht, unsere Arbeit mit den wirklichen Bedürfnissen der kleinen Betriebe abzustimmen.

Sie können sich per Telefon, Fax oder Email auf englisch, französisch, deutsch, italienisch, polnisch oder spanisch an uns wenden. Für Kontaktdetails der relevanten Person in unserem Büro klicken Sie bitte hier.

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Ökodesign Richtlinie von EP angenommen: Bitte bereiten Sie sich auf einen Beitrag zum Konsultationsforum vor

Am 24. April 2009 nahmen die MEPs einen Gesetzesbericht über die Ökodesignanforderungen für energiebezogene Produkte an. Der Beschluss wurde mit 394 Stimmen angenommen. 13 waren dagegen, 3 haben sich enthalten.

Der Text ist das Ergebnis eines Kompromisses, welcher zwischen dem Rat und dem Parlament erreicht wurde, bezüglich eines Vorschlags der Kommission, den Rahmen der 2005 Ökodesign-Richtlinie zu (welcher der Kommission ermöglicht, Designanforderungen an energieverbrauchende Produkte wie z.B. Boiler, Computer, Fernsehgeräte, usw. zustellen) erweitern, um alle energiebezogenen Produkte einzubeziehen. Dies sind Produkte, die bei ihrer Nutzung nicht unbedingt Energie verbrauchen, die jedoch indirekte Auswirkungen auf den Energieverbrauch haben, wie z.B. Baumaterialien und andere Geräte in Häusern (Wasserhähne zum Beispiel).  
 
Die Ökodesign-Richtlinie stellt Anforderungen, welchen energiebezogene Produkte entsprechen müssen, wenn sie von freiem Verkehr innerhalb der Gemeinschaft profitieren wollen. Sie deckt nun energiebezogene Produkte ab (ausgenommen Transportmittel). Für diese werden obligatorische Mindestanforderungen eingeführt, welche in den „Durchführungsmaßnahmen“ geregelt sind, gemäß der Produktleistung. Diese Durchführungsmaßnahmen werden in Zusammenarbeit mit dem Ökodesign Konsultationsforum erstellt, welches die Industrie, KMU, Verbraucher und nationale Behörden umfasst. Es ist grundlegend, dass NORMAPME und UEAPME bei diesem Forum anwesend sind, um die nächsten Durchführungsmaßnahmen zu gestalten, wenn es zu Baumaterialien und anderen Geräten kommt! Deshalb bitten wir Sie um Ihre Hilfe, Experten vorzuschlagen (die diskutierten Themen sind sehr technisch) um die NORMAPME und UEAPME Mitarbeiter bei den Sitzungen dieses Forums zu begleiten. Bitte beachten Sie, dass die ersten Maßnahmen voraussichtlich bis Mitte 2010 entworfen werden. NORMAPME wird Sie bezüglich der Produkte auf dem Laufenden halten, welche unter die Durchführungsmaßnahmen fallen, sobald von der EC ein Arbeitsplan herausgegeben wird.

Unten sehen Sie das Verfahren für die Übernahme einer Durchführungsmaßnahme von der DG Internetseite.

Jeder Durchführungsmaßnahme muss folgendes vorausgehen:

 

1.      Eine vorbereitende Studie
2.      Ein Konsultationsforum (Befragung aller Interessensvertreter)
3.      Eine Bewertung der Auswirkungen
4.      Ein Aufsichtskomitee (Stimme der Mitgliedsstaaten)
5.      Eine Untersuchung durch das Europäische Parlament

Im Prinzip gilt die Richtlinie für alle energiebezogenen Produkte (ausgenommen Transportfahrzeuge) und deckt alle Energiequellen ab. Bitte beachten Sie auch, dass die Kommission spätestens 2012 die Effektivität dieser Richtlinie und ihrer Durchführungsmaßnahmen überprüfen wird, und sie möglicherweise auf NICHT ENERGIEBEZOGENE PRODUKTE ausdehnt.

Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder für Expertenvorschläge Ihrer Branche an Frau Valentina Mauri v.mauri@normapme.com, +32 2 28 20 541.

 

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- EUROPÄISCHE KOMMISSION BEAUFTRAGT ESOs NEUE NORMEN ZU ENTWERFEN

- M/426: Mikrobiologische Analyse von Kosmetikprodukten: neues Mandat von CEN angenommen

Hintergrund
Die Europäische Kommission hat CEN beauftragt, neue Normen für die mikrobiologische Analyse von Kosmetikprodukten zu entwerfen. Das Mandat wurde von CEN angenommen. CEN beschloss, das Technische Komitee TC 399 zu gründen, welches die frühere Arbeitsgruppe 181 seit Januar 2009 ersetzt.  

Begründung für das Mandat
Das Wissenschaftliche Komitee für Verbraucherprodukte (SCCP) bemerkte, dass es notwendig sei, regelmäßige mikrobiologische Analysen jeder Fertigungsreihe des fertig gestellten Produktes durchzuführen, welches auf den Markt kommt. Da bis jetzt auf Gemeinschaftsebene keine Methoden über die Identifikation von mikrobiologischer Verschmutzung definiert sind, wäre die Erstellung einer Norm in diesem Bereich das Beste Konzept.
Die europäische Norm wird folgende Bereiche abdecken:

  • Allgemeine Anleitungen der mikrobiologischen Analyse;
  • Ermittlung von Candida Albicans, von Kolibakterien, von Pseudomonas aeruginosa, von Staphylococcus aereus und Aufzählung und Ermittlung von aeroben mesophilen Bakterien.

CEN schenkt die Arbeit der internationalen Normenorganisationen in Beachtung.

Da eine große Zahl KMU und Handwerksunternehmen auf dem Markt präsent sind, hat NORMAPME eine Expertin ernannt (Frau Laurence Mulon), um die Interessen der KMU zu vertreten, und KMU und Handwerksunternehmen aus der Kosmetikbranche während des ganzen Normungsprozesses zu repräsentieren.

Bei Interessen können Sie sich gerne an Frau Mariette Wennmacher wenden, m.wennmacher@ueapme.com, +32-2 282 05 33.

2 Neue EC Mandate zu Bioprodukten

- M/429: CEN, CENELEC und ETSI ordnen die Entwicklung von europäischen Normen für Bioprodukte an.

- M/430: CEN ordnen die Entwicklung von europäischen Normen und CEN Workshop-Vereinbarungen für Biopolymere und Bioschmierstoffe in Bezug auf Bioproduktaspekte an.


Begründung für die Mandate
Der Innovationsstrategie der EU und der Kommissionsmitteilung ‘Eine Einführungsmarkt-Initiative für Europa’ zufolge wurde betont, dass einer von 6 Einführungsmärkten ein Markt für Bioprodukte ist.
Die verwendete Definition von Bioprodukten ist: Non-Food-Produkte abgeleitet von Biomasse (sind ausgeschlossen Faserstoff, Papier, Holz und Biomasse als Energiequelle).
Bio: renewable biological resources.

NORMAPME beabsichtigt, die KMU über diese spezifische Angelegenheit zu informieren, da wir schätzen, dass viele KMU auf diesem Markt präsent sind.
Daher lädt NORMAPME die interessierten KMU dazu ein, die Mandate zu lesen, welche Sie unter dem folgenden Link finden: http://ec.europa.eu/enterprise/standards_policy/mandates/database/index.cfm?fuseaction=genSearch.main und CEN und den jeweiligen NSOs ihre Meinung zu präsentieren oder Bedenken zu äußern, was die Möglichkeit angeht, neue Normen (oder Normenserien) auf Basis der oben genannten Mandate zu entwickeln.
Falls Sie von der Eignung und dem Nutzen der Entwicklung solcher Normen auf europäischer Ebene für Ihr Unternehmen überzeugt sein sollten, lädt Sie NORMAPME dazu ein, Experten vorzuschlagen, welche für die künftigen CEN TC Arbeitsgruppen ernannt werden könnten. Bitte beachten Sie, dass diese TCs und / oder Arbeitsgruppen nur aufgestellt werden, wenn CEN beschließt, die EC Mandate zu akzeptieren.  

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das NORMAPME Sekretariat, info@normapme.com, +32-2 282 05 30.

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  • Umweltmanagementsysteme

NORMAPME sucht Experten im Bereich Umweltmanagementsysteme (UMS), welche bereit sind, zu der Arbeit der CAG KMU Arbeitsgruppe beizutragen, eine Gruppe, welche sich auf die Anpassung der ISO UMS Normen an die Realität der KMU konzentriert. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Maciej Grzeszczyk über m.grzeszczyk@normapme.com

OBEN

Eine Übersicht der Mandate, welche in den letzten 12 Monaten veröffentlicht wurden, sowie eine Bewertung ihrer Relevanz für KMU, finden Sie HIER

Eine Übersicht über kürzlich von der Europäischen Kommission vergebene Mandate und eine Bewertung deren Bedeutung für für KMU finden Sie hier HIER


mit der finanziellen
Unterstützung der
Europäische Union
Kontakt:  tel: +32 2 282 05 30   fax: +32 2 282 05 35   email: info@normapme.com 
Adresse:  4, Rue Jacques de Lalaing   B-1040 Brussels
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